Über 130 Jahre, drei Generationen, ein Standort am Ernst-August-Platz:
Begleiten Sie uns durch die Geschichte eines der ältesten Hotels Hannovers –
eine Geschichte aus Tradition und Moderne, erzählt im Rhythmus der Stadt.
Hannover ·
Anschluss an den Eisenbahnverkehr
In Hannover wird der erste Durchgangsbahnhof auf dem europäischen Kontinent errichtet – zahlreiche Reisende strömen mit der Eisenbahn in die Stadt, und rund um den Central-Bahnhof entstehen die ersten Hotels.
Hannover ·
Der Ernst-August-Platz entsteht
Ein beliebter Treffpunkt entsteht vor dem Bahnhof: Auf dem gleichnamigen Platz wird das Ernst-August-Denkmal feierlich enthüllt – jener Ort, an dem das Central-Hotel wenige Jahrzehnte später seinen Platz finden wird.
Hannover ·
Hannovers Bahnhof erstrahlt in neuem Gewand
Der Bahnhof erstrahlt in neuem Gewand – und Hannover gilt mit mehr als 100.000 Einwohnern nun offiziell als Großstadt.
Central-Hotel Kaiserhof
Das Central-Hotel wird eröffnet
Der Gastronom Ernst Moses richtet in dem prominent gelegenen Eckhaus am Ernst-August-Platz ein Hotel ein – per Inserat wirbt er in Hannovers Stadtführern für das neu eröffnete Central-Hotel. Schon kurz nach der Eröffnung übernehmen der Hotelier Dietrich Schumacher und seine Frau Minna das Haus ersten Ranges am Bahnhof. Der Grundstein für eine über 130-jährige Geschichte ist gelegt.
Central-Hotel Kaiserhof
Die Familie Degenhardt übernimmt
Der vorerst letzte Besitzerwechsel erfolgt kurz nach Anbruch des neuen Jahrhunderts: Mit der Übernahme durch die Hoteliersfamilie Degenhardt beginnt zugleich eine Ära, die über sechs Jahrzehnte dauern wird.
Central-Hotel Kaiserhof
Der Neubau wird fertiggestellt
Mitten im Ersten Weltkrieg gibt Gustav Degenhardt den Neubau seines Hotels in Auftrag und feiert nach nur fünf Wochen die Neueröffnung des Kaiserhofs – in moderner Stahlgerüstkonstruktion, dem zweiten Bau dieser Art in Hannover. Die Architektur wird zum bleibenden Markenzeichen des Hauses.
Mit dem Neubau erhält das Haus seinen bis heute geführten Beinamen: Degenhardt krönt sein »Central-Hotel« mit dem imperialen Zusatz »Kaiserhof« – ein Bekenntnis zum gediegenen, kaisertreuen Großbürgertum der Zeit, auch wenn es im Kaiserreich so manchen »Kaiserhof« gab. Zugleich legt der Krieg dem Namen die alte französische Schreibweise »Central-Hôtel« ab: Man distanziert sich vom Kriegsgegner Frankreich und streicht den Zirkumflex.
Kaiser Wilhelm II. selbst nächtigte nie im hannoverschen »Kaiserhof« – er zog das Leineschloss vor. Sein lebensgroßes Porträt aber empfing die Gäste in der Tageshalle, bis es nach Kriegsende wieder abgehängt wurde.
Ein neues Zeitalter bricht an. Bald schon hinterlassen technischer Fortschritt und die ersten Automobile sichtbare Spuren im Stadtbild.
Central-Hotel Kaiserhof
Garagen für die motorisierten Gäste
Roaring Twenties am Ernst-August-Platz: Das Central-Hotel Kaiserhof reagiert auf die Ansprüche seiner zunehmend motorisierten Gäste und richtet neben diversen Parkplätzen auch große Garagen ein.
Hannover ·
Politische Umbrüche in der Stadt
Der Geist des Nationalsozialismus weht durch Hannover. Auch das Hotel bleibt von den gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen dieser Jahre nicht unberührt.
Central-Hotel Kaiserhof
Die erste Werbebroschüre entsteht
In leuchtendem Rot, das sofort ins Auge springt, startet das Central-Hotel Kaiserhof Mitte der 1930er Jahre seine erste moderne Werbeoffensive. Den Entwurf des Faltblatts liefert der Werbefachmann Karl Wiechert – später Oberstadtdirektor Hannovers –, der Einrichtung und Küche des Hauses mit ausdrucksstarken Fotos in Szene setzt.
Hannover ·
Bombenangriffe zerstören die Innenstadt
Innerhalb nur einer Bombennacht im Oktober 1943 liegt die Innenstadt in Trümmern – fast alle Gebäude rund um den Hauptbahnhof werden über Nacht zu unbewohnbaren Ruinen.
Central-Hotel Kaiserhof
Das Hotel wird beschlagnahmt
Die britische Militärregierung beschlagnahmt das einzige Hotel in Hannovers Innenstadt, das die Luftangriffe beinahe unbeschadet überstanden hat – das Central-Hotel Kaiserhof.
Familie Rüter · Der Gründer
Wilhelm Rüter und die erste Export-Messe
Als sich im August 1947 die Tore der ersten Export-Messe öffnen, ist der gelernte Fleischer Wilhelm Rüter keine 30 Jahre alt – und steht mit vier Pavillons, zehn rollenden Verkaufswagen und knapp 50 Mitarbeitern bereit, um die hungrigen Besuchermassen zu versorgen. Der Auftakt zu einem Fleischwarenimperium, das ihn zwei Jahrzehnte später an den Ernst-August-Platz führen wird.
Rüters Verkaufswagen-Flotte mit dem markanten Schwein-»R«: Aus Bäuchen und Pfoten formt das Firmenlogo den Anfangsbuchstaben des Fleischermeisters.
Knapp 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgen die Messegäste – hier mit zwei der mobilen Würstchen-Wagen.
Heiße Bouillonwürstchen für 60 Reichspfennig: Verkäuferinnen in weißen Kitteln am Rüter-Wagen.
Andrang am Pavillon »Wilhelm Rüter Hannover« – einer von vier festen Ständen auf dem Messegelände.
Frisch vom Rost: Bratwürste aus eigener Fertigung, gegrillt direkt am Stand.
123 Tage
Aufbau der Messe in der zerstörten Stadt
750.000
Besucher der ersten Export-Messe
15.000
Würstchen, die Rüter pro Tag verkauft
Zwei Jahre nach Kriegsende stellt Hannover auf Drängen der britischen Militärregierung in nur 123 Tagen eine Export-Messe auf die Beine – ein »Fenster zur Welt«, an das sich Städte wie Hamburg, Köln oder Düsseldorf nicht herangewagt hatten. Während sich vor dem Hauptbahnhof noch der Schwarzmarkt entfaltet, strömen bis zum Ende der Ausstellung 750.000 Menschen auf das Gelände in Laatzen.
Angezogen vom Duft der Fleischwaren drängen sich die Besucher um die Rüter’schen Kioske. Heiße Bouillonwürstchen gehen für 60 Reichspfennig »wie warme Semmeln« weg, saftige Bratwürste und eine aus echten Knochen gekochte Fleischbrühe dazu. Selbst Lord Francis Pakenham, Leiter der Auslandsabteilung des britischen Außenministeriums, kann der Wurst-Offensive nicht widerstehen und beißt mit Appetit in sein Rüter-Bratwürstchen.
Im Gedächtnis blieb den Hannoveranern die erste Nachkriegsmesse vor allem wegen der dort markenfrei erhältlichen Fischbrötchen – als »Fischbrötchen-Messe«. Angesichts der Rüter’schen Wurst-Bilanz von 15.000 Würstchen pro Tag aber hätte sie ebenso gut als »Würstchen-Messe« in die Stadtgeschichte eingehen können.
Vom Waisenkind zum Hotelier – die ganze Geschichte
Der unermüdliche Schaffensdrang Wilhelm Rüters rührte auch aus einer schweren Kindheit. 1919 im ostpreußischen Insterburg geboren, verlor er früh die Mutter und wuchs mit seinen Geschwistern in einem Dortmunder Waisenhaus auf. Mit 14 begann er eine Fleischerlehre – ein solides Fundament, das ihm später zum Glücksfall werden sollte.
Wenige Monate nach Kriegsende meldete der 26-Jährige im Dezember 1945 in der Hannoverschen Nordstadt seinen eigenen Fleischerbetrieb an. Beflügelt vom Erfolg auf der Export-Messe eröffnete er danach eine Verkaufsfiliale nach der anderen; Ende der 1950er Jahre betrieb er am Ernst-August-Platz eine Imbisshalle, in der er täglich 20.000 Würstchen verkaufte – eine wahre Goldgrube gegenüber dem Hauptbahnhof.
Von dort fiel sein Blick direkt auf das Central-Hotel Kaiserhof. Als die Erben der Hoteliersfamilie Degenhardt Ende der 1960er Jahre einen Käufer suchten, griff der Geschäftsmann zu und übernahm das Haus am 1. März 1968. Mit diesem mutigen Schritt legte der Würstchen-Fabrikant den Grundstein für eine bis heute währende Familientradition – und blieb seiner Leidenschaft fürs Bewirten treu, als er 1974 im Untergeschoss das Restaurant Brunnenhof eröffnete.
Rüters Gespür dafür, große Gästezahlen zu bewirten, lebt im Central-Hotel Kaiserhof bis heute weiter: Das hauseigene Restaurant Brunnenhof richtet Events und Caterings aus, ganz im Geist der ersten Export-Messe.
Hannover ist Messestadt: Die Stadt erblüht dank internationaler Messegäste, dem eifrigen Wiederaufbau und ersten großen Nachkriegsveranstaltungen – beste Voraussetzungen für ein Haus am Hauptbahnhof.
Central-Hotel Kaiserhof
Das Hotel wird wiedereröffnet
Hannover hat sein Central-Hotel wieder: Mit britischer Erlaubnis kann Gustav Degenhardt sein Haus nach viermonatiger Renovierungsphase endlich wieder für Hotelgäste öffnen.
Familie Rüter · 1. Generation
Wilhelm Rüter übernimmt das Hotel
Beginn einer neuen Ära: Der Fleischwarenfabrikant Wilhelm Rüter steigt in das Hotelgeschäft ein und übernimmt das Central-Hotel Kaiserhof. Es ist der Auftakt einer Familientradition, die das Haus bis heute in dritter Generation prägt.
Hannover ·
Der U-Bahn-Bau verändert die City
Der U-Bahn-Bau verwandelt City und Bahnhof in eine riesige Baustelle. Hannover modernisiert sich – und mit ihr das Quartier rund um das Hotel.
Central-Hotel Kaiserhof · Gastronomie
Restaurant Brunnenhof – Gespür für feinste Genüsse
Nach der Grundsanierung des Hauses eröffnet Wilhelm Rüter 1974 gemeinsam mit dem Gastronomen Ekkehard Reimann im Untergeschoss das neuartige Restaurant Brunnenhof. Es wird schnell zum Besuchermagneten – ein angesagter Treffpunkt für Hannoveraner und Messegäste gleichermaßen.
Der Brunnenhof ist die Keimzelle der Rüter'schen Gastronomie-Leidenschaft: Auf ihn folgen über die Jahre etliche weitere Konzepte, und schon bald übernimmt mit Sohn Hermann die zweite Generation seine Leitung. Bis heute lädt das Restaurant an gleicher Stelle zu Tisch.
Im April 1974, pünktlich zur Hannover-Messe, eröffnet im Untergeschoss das Restaurant Brunnenhof – Wilhelm Rüters gastronomische Vision, umgesetzt mit dem Gastronomen Ekkehard Reimann.
Französische Spitzenküche
Die Küche verantwortete der Gastronom Ekkehard »Ekki« Reimann (Jahrgang 1941). Über Stationen in Köln, der Schweiz, den Niederlanden und England nach Hannover gekommen, brachte er die internationale Spitzenküche in die Stadt und entwarf knapp 1.000 Rezepte für das Haus.
Eine kleine Revolution für die hannoverschen Gaumen: »Mignons de veau à la crème« mit Cognac-Sahne-Sauce, Froschschenkel »au Safran«, Schweine-Medaillons »Champs-Élysées« und »Coquilles St. Jacques« in Estragon-Wermut-Rahm. Zu Spitzenzeiten standen zehn bis zwölf Köche in der Küche.
Seiner Fleischer-Profession blieb Wilhelm Rüter treu: Das Fleisch kaufte er selbst auf dem Schlachthof ein und richtete eine eigene Schlachterei im Haus ein. Auch nachdem Reimann nach fünf Jahren mit dem eigenen »Clichy« in der Oststadt weiterzog, blieb die Küche seinem Erbe treu.
Ein Brunnen mitten im Restaurant
Wo zuvor schwere Kronleuchter und Seidentapeten hingen, empfängt die Gäste nun ein zeitgemäßer Eingangsbereich im Stil der 1970er Jahre. Gleich daneben führt eine Bierbar ins Restaurant – mit Gewölben, einem Kamin und zahlreichen Nischen, die für ein gemütliches, einladendes Ambiente sorgen.
Sein Namensgeber ist ein echter Brunnen, dessen Einhausung Wilhelm Rüter eigenhändig baute: Über sechs Ebenen aus Obernkirchener Sandstein rann das Wasser hinab in ein Becken, in dem Forellen schwammen – auf Wunsch fangfrisch als »Forelle blau« oder »Forelle Müllerin« serviert.
Der Brunnen wurde rasch zur Attraktion des Hauses und zierte die allererste Speisekarte des Restaurants.
Central-Hotel Kaiserhof · Gastronomie
Das Wiener Café – Kaffeehaus-Flair am Ernst-August-Platz
Beflügelt vom Erfolg des Brunnenhof setzt Wilhelm Rüter sein nächstes gastronomisches Projekt um: das Wiener Café. Den Namen bringt er aus seiner Zeit an der Bahnhofstraße mit, wo er schon Ende der 1950er Jahre ein Wiener Café gepachtet hatte – nun lässt er die alte Liebe im eigenen Haus wieder aufleben. Ein markanter Erker schenkt den Gästen dabei einen Panoramablick auf den Ernst-August-Platz.
Eine eigene Konditorei und Bäckerei versorgen nicht nur das Café, sondern verkaufen ihre Backwaren auch »außer Haus« an die vorbeiflanierenden Hannoveraner – das Wiener Café wird zum gediegenen Treffpunkt mitten in der Stadt. Anfang der 1980er Jahre übernimmt Sohn Hermann die Leitung, und 2011 geht das Café im heutigen »Café Centrale« auf.
Großer Ansturm auf Hannovers Hotel- und Gastro-Gewerbe: Aus der Industriemesse entstehen CeBIT und Hannover Messe. Für ein Hotel direkt am Hauptbahnhof brechen geschäftige Zeiten an.
Central-Hotel Kaiserhof
Das Markt Restaurant eröffnet
Als erfahrener Gastronom wagt sich Rüter an ein weiteres neues Restaurantkonzept und verwirklicht im Erdgeschoss an der Schillerstraße das Markt Restaurant.
Familie Rüter · 2. Generation
Die zweite Generation übernimmt
Ein Generationenwechsel steht an: Wilhelm Rüters Sohn Hermann übernimmt die Geschäftsführung im Hotel und gestaltet das Haus gemeinsam mit seiner Frau Birgitt um.
Familie Rüter · 2. Generation
Erbe und Aufbruch
Wie Hermann und Birgitt Rüter das Central-Hotel Kaiserhof erneuern und ins neue Jahrtausend führen.
Die Übernahme · Hermann Rüter
Der Generationenwechsel ist kein leichtes Erbe. Gemeinsam mit seiner Frau Birgitt stößt Hermann Rüter zunächst auf einen großen Investitionsstau: Seit der Eröffnung des Brunnenhof 1974 war – bis auf einzelne neue Maschinen – kaum noch in das Haus geflossen.
So gesehen, hat mein Vater mir zwar einerseits ein renommiertes Hotel übertragen, andererseits aber auch ein großes Stück Arbeit hinterlassen …
Hermann Rüter
Wie sein Vater setzt Hermann auf die Gastronomie als Herzstück des Betriebs – die Qualität der Küche gegen wechselnde Trends und die wachsende Innenstadt-Konkurrenz zu verteidigen, wird ihm zur Herzenssache. Zugleich rückt ab den 1990er Jahren die umfassende Renovierung des Hotels in den Mittelpunkt.
Der Weg zu vier Sternen · Birgitt Rüter
Die Aufgabe, das Haus für das neue Jahrtausend zu wappnen, übernimmt Birgitt Rüter. Beraten vom Innenarchitekten Joachim Dahms entwickelt die gelernte Hotelfachfrau ein eigenes Farbkonzept für jede Etage und lässt Stoffe, Hölzer und Bäder hochwertig erneuern – umgebaut wird Etage für Etage bei laufendem Betrieb.
Im Endeffekt kommt es doch auf die Seele des Hotels und der Zimmer an … Bei uns haben sich die Gäste wie zuhause gefühlt.
Birgitt Rüter
Der Aufwand lohnt sich: Über Reiseveranstalter und Airline-Systeme sichert sie dem Haus eine weitreichende Vernetzung – und während der sechs Monate der EXPO 2000 ist das Central-Hotel Kaiserhof durchgehend ausgebucht.
Central-Hotel Kaiserhof
Der Kaiserhof wird Vier-Sterne-Hotel
Pünktlich zur EXPO 2000 erreicht das Central-Hotel Kaiserhof nach der umfassenden Sanierung die Klassifizierung als Vier-Sterne-Hotel.
Gäste, die Geschichte schrieben
Über 130 Jahre logierten Stars aus Film, Bühne und Gesellschaft im
Central-Hotel Kaiserhof. Blättern Sie durch eine Auswahl
prominenter Gäste.
Bei ihren aufsehenerregenden Besuchen zählt Romy Schneider zu den Stammgästen des Hauses – und nächtigt stets in ihrem Lieblingszimmer, der Nr. 48.
Als der Filmstar 1951 seinen neuen Streifen bewirbt, drängt ein Pulk junger Fans durch die Hoteltür – kurzerhand macht Krüger die Rezeption zur spontanen Signierstunde.
Anfang der 1970er Jahre logiert der Publikumsliebling im Central-Hotel Kaiserhof – eines von vielen Gesichtern aus Film und Fernsehen, die dem Haus über die Jahre treu bleiben.
»Überall ist Wunderland …« – der gebürtige Hannoveraner Otto Sander hinterlässt einen herzlichen Gruß im Gästebuch des Hotels.
Nach der großen Sanierung zur EXPO 2000 begrüßen Birgitt und Hermann Rüter zahlreiche Schauspielstars im Haus – unter ihnen Ulrich Tukur.
Persönlicher Empfang im Familienhotel: 2019 logiert Jan Josef Liefers im inzwischen von Alexander Rüter geführten Haus.
Die Welt zu Gast in Hannover: Die EXPO 2000 beschert der Stadt nicht nur eine neue Weltoffenheit, sondern auch einen neugestalteten Hauptbahnhof.
Familie Rüter
Das erste „Subway“ Hannovers
Der gastronomische Experimentierwille liegt in der Familie: Birgitt Rüter wagt in den vormaligen Räumlichkeiten des Markt Restaurants ein neues Konzept und eröffnet die erste hannoversche Filiale des Schnellrestaurants Subway.
Central-Hotel Kaiserhof
Der Kaiserhof bekommt ein Facelifting
Der Kaiserhof bekommt ein Facelifting: Um die elegante Anmutung des 1915 errichteten Baus wieder sichtbar zu machen, nehmen Hermann und Birgitt Rüter nun auch die Sanierung der Gebäudefassade in Angriff.
Familie Rüter · 3. Generation
Die dritte Generation übernimmt
Die beiden älteren Söhne, Alexander und Constantin Rüter, leiten das Central-Hotel Kaiserhof ab sofort hauptverantwortlich – in engem Austausch mit ihrem Vater und dem Anspruch ihrer Großeltern verpflichtet.
130 Jahre · Jubiläumsmagazin 2019
130 Jahre Central-Hotel Kaiserhof
Auch 130 Jahre nach seiner Gründung positioniert sich das Central-Hotel Kaiserhof erfolgreich und beständig in bester Lage im Herzen Hannovers: Das inzwischen in dritter Generation familiengeführte Hotel zeichnet sich durch seine lange Tradition und die Freude an innovativen Konzepten aus – 78 Zimmer, vier Sterne, drei Generationen Familiengeschichte.
Das Jubiläumsmagazin erscheint bewusst im September 2019 – in dem Monat, in dem Firmengründer Wilhelm Rüter am 4. September einhundert Jahre alt geworden wäre. So wird das 130-jährige Bestehen zugleich zum Andenken an Vater und Großvater.
In jeder Hinsicht zentral heißt das Central-Hotel Kaiserhof die ankommenden Gäste offen und herzlich willkommen. Der Blick auf den schönen Ernst-August-Platz mit dem Reiterstandbild des hannoverschen Königs Ernst August I. macht den Standort dieses traditionsreichen Hauses für mich natürlich zu etwas ganz Besonderem. … Ich gratuliere der Familie Rüter ganz herzlich und wünsche dem Kaiserhof weiterhin viel Erfolg.
Ernst August Erbprinz von Hannover
Bereits der Großvater des aktuellen Geschäftsführers Alexander Rüter setzte sich 1947 mit ganzer Kraft für das Gelingen der ersten HANNOVER MESSE ein, die damals noch Export-Messe hieß und volle drei Wochen dauerte. … Zum 130. Geburtstag des Kaiserhofes in diesem Jahr gratuliere ich sehr herzlich und freue mich auf viele weitere Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit.
Dr. Jochen KöcklerVorsitzender des Vorstandes, Deutsche Messe AG
Herzlichen Glückwunsch zum 130-jährigen Jubiläum! Seit vielen Jahren ist das Central-Hotel Kaiserhof für viele unserer Künstlerinnen und Künstler zum beliebten Übernachtungsort während ihrer Hannover-Aufenthalte geworden. Und so wünschen wir auch für die nächsten Jahre alles Gute und viele Gäste!
Dr. Michael KlüglIntendant der Staatsoper Hannover
Seit 130 Jahren steht das Central-Hotel Kaiserhof als eine der Visitenkarten unserer schönen Stadt gleich rechts auf dem Bahnhofsvorplatz. Hier hat man vieles kommen und gehen sehen. Das familiengeführte Haus schafft es, Traditionen zu wahren und dennoch neue Trends aufzunehmen. Eine vortreffliche Wahl für den Aufenthalt in Hannover!
Martin A. PrenzlerGeschäftsführer City-Gemeinschaft Hannover e.V.
Familie Rüter · 3. Generation
Eine Hannover-Lösung
Das Central-Hotel Kaiserhof übernimmt das Hotel Haase in Laatzen-Grasdorf – ein seit 1698 familiengeführtes Haus in achter Generation. Alexander und Richard Rüter setzen damit ein Zeichen für den Erhalt inhabergeführter Hotellerie in der Region.
Zwei Familienunternehmen aus der Region finden zusammen.Ein Haus bleibt in vertrauten Händen.Ein Team macht weiter.
»Eine Hannover-Lösung« nennen die Rüters das – weil sie zeigt, was möglich ist, wenn Vertrauen, Verantwortung und gemeinsame Werte die Grundlage bilden.
Die historischen Abbildungen dieser Seite entstammen
der Jubiläumsbroschüre des Central-Hotel Kaiserhof. Bildquellen (in
alphabetischer Reihenfolge, ohne Zuordnung zu einzelnen Motiven):
Alamy Stockfotos
Archiv Familie Rüter
Bildarchiv der Region Hannover
Margaret Bourke-White
Vanessa Erstmann
Filminstitut der Hochschule Hannover
Historisches Museum Hannover
Louis Irmer
kmf architekten
Dieter Matzke
Ekkehard Reimann
Alexander Rüter
Birgitt Rüter
Stadtarchiv Hannover
Ursula Vinals
Zeitschrift »Deutsche Bauhütte«
Folgendes Motiv steht unter freier Lizenz und wird gesondert nachgewiesen:
1929 · Garagen für die motorisierten Gäste
Ernst-August-Platz, Hannover. Foto: Peter Mütze,
»Brunnen zwischen Schillerstraße und Kurt-Schumacher-Straße«,
Sammlung Mütze (ARH Slg. Mütze 043),
Bildarchiv der Region Hannover.
Lizenz CC BY-SA 4.0.